Montag, 16. Dezember 2019

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 11/2019

Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft hält an. Eine Konjunkturkrise zeichnet sich nicht ab, die Indikatoren zeigen aber auch noch keine Trendwende an.
- Die Industrie bleibt im Abschwung, das Baugewerbe hingegen floriert.
- Im verarbeitenden Gewerbe sind die Auftragseingänge im August um 0,6% zurückgegangen, während die Industrieproduktion nach Abnahmen in den beiden Vormaonaten wieder gestiegen ist (+0,7%).
- Die Umsätze im Einzelhandel nehmen im August wieder zu, die PKW-Neuzulassungen der privaten Haltergruppen sinken demgegenüber im dritten Quartal.
- Sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren nahmen im August ab.
- Die Indikatoren sprechen insgesamt kaum für eine deutliche Belebung im weiteren Jahresverlauf.
- Die konjukturelle Flaute dämpft die Ausweitung der Beschäftigung.
- Die Frühindikatoren lassen ein Andauern der moderaten Entwicklung erwarten.
- Der Rohölpreis liegt Mitte Oktober fast 30% unter dem Vorjahresniveau.
- Infolgedessen kühlt sich der Preisauftrieb auf allen Preisstufen spürbar ab.
- Die EZB setzt ihren expansiven geldpolitischen Kurs fort - die Wiederaufnahme des Anleihenaufkaufprogramms ist für Anfang November angekündigt.
- Auch die US-amerikanische Notenbank hat nun ein neues Anleiheaufkaufprogramm angekündigt.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 10/2019

Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase. Ein stärkerer Abschwung ist aber nicht zu erwarten.
- Die Industrie ist weiter im Abschwung, das Baugewerbe boomt.
- Im Juli sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,7% und die Produktion um 0,6% zurückgegangen.
- Die Umsätze im Einzelhandel starteten verhalten ins dritte Quartal, während die Kfz-Neuzulassungen kräftig zulegten.
- Die Ausfuhren nahmen im Juli zu, während die Einfuhren zurückgingen.
- Für den weiteren Jahresverlauf zeichnet sich in der Indikatorenlage eine schwache Entwicklung des deutschen Außenhandels ab.
- Die konjukturelle Flaute erfasst nunmehr auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Die Arbeitslosigkeit steigt leicht an.
- Der Rohölpreis tendiert bis Mitte September nach unten, steigt nach Anschlägen auf die größte saudi-arabische Raffinerie aber deutlich.
- Der Preisauftrieb kühlt sich mit der konjunkturellen Schwäche ab.
- Die EZB hat die Zinsen auf Einlagen auf -0,5% gesenkt und lässt das Anleiheankaufprogramm wieder anlaufen.
- Der Euro gab gegenüber dem Doller und Pfund leicht nach.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Samstag, 5. Oktober 2019

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 08/2019 

Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die globale Handelsschwäche hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal geringfügig schrumpfen lassen. Die Binnenwirtschaft ist aber weiter robust.
- Im Juni sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,5% gestiegen, während die Produktion um 1,5 % zurückging.
- In der Quartalsbetrachtung verzeichnen jedoch beide Bereiche im Vergleich zum ersten Quartal 2019 einen Rückgang.
- Die Umsätze im Einzelhandel sind im Juni nach den Umsatzrückgängen im April und Mai wieder gestiegen.
- Im Juni als auch für das zweite Quartal ergab sich ein Rückgang für die deutschen Aus- und Einfuhren.
- Die aktuelle Indikatorenlage spricht nicht für eine spürbare Belebung im weiteren Jahresverlauf.
- Die konjukturelle Flaute wird am Arbeitsmarkt sichtbar: Der Beschäftigungsanstieg hat an Dynamik eingebüßt und die Arbeitslosigkeit stagniert.
- Der Rohölpreis erholt sich nach dem Rückgang Anfang August wieder.
- Die Verbraucherpreise bleiben unter der 2-Prozent-Marke.
- Die amerikanische Notenbank senkt zum ersten Mal seit 2009 den Leitzins.
- Der Euro gewann leicht an Wert.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Freitag, 6. September 2019

XING und RSS-Feed out of order

XING und RSS-Feed out of order
Im September 2019 haben wir uns von den Business-Social-Media-Plattformen XING und RSS-Feed getrennt.

Die letzten Jahre waren durch einen starken Wandel der Medienangebote gekennzeichnet. Beide Plattformen wurden weit über ein Jahrzehnt aktiv genutzt. Dennoch konnte uns die Qualität und Benutzerfreundlichkeit der Angebote in den Fachforen und Diskussionen nicht mehr überzeugen. Zu sehr wurden Anforderungen und Wünsche der Nutzer ignoriert und anderweitige Interessen fokussiert.

Wir präferieren weiterhin die Angebote von Twitter, die eigenen Blogs und Foren.

Weitere Infos zu unseren Co-Working-Partnern via
http://www.uvis.de/uvis3100.htm

Montag, 26. August 2019

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 08/2019

Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Während sich die Industriekonjunktur weiterhin schleppend entwickelt, deutet die aktuelle Datenlage auch für die Dienstleistungen auf eine ruhigere Gangart hin.
- Im Mai sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe deutlich zurückgegangen.
- Die Produktion in der Industrie nahm im Mai etwas zu, während das Baugewerbe Einbußen verzeichnete.
- Nach dem starken Wachstum im ersten Quartal sind die Umsätze im Einzelhandel im Mai zurückgegangen.
- Die Exporte gingen im Mai leicht zurück. Die Importe verringern sich etwas stärker.
- Die Erwerbstätigkeit stieg im Mai mit deutlich gedrosselter Dynamik.
- Die Arbeitslosigkeit stagnierte im Juni. Die Unterbeschäftigung nahm allerdings den dritten Monat in Folge zu.
- Die Verbraucherpreise entwickelten sich in der ersten Jahreshälfte 2019 moderat.
- Die Iran-Sanktionen lassen den Rohölpreis wieder etwas steigen.
- Die Umlaufrendite von Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit liegt mit dem Einlagezins der EZB fast gleichauf.
- Der Eurowechselkurs bleibt stabil.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Montag, 12. August 2019

Transformation bei der Lufthansa

Transformation bei der Lufthansa

Anlässlich einer Vortragsreihe des Clubs der Industrie sprach Frau Heike Birlenbach (Chief Commercial Officer) zum Thema "Transformation bei der Lufthansa".
Sie gab einen Einblick über strategische Vertriebsziele und Wege den Fachkräftemangel im Griff zu behalten. Die Vielseitigkeit der Maßnahmen überzeugte bedingt, denn ein Überblick der eingekauften Kompetenzen und der latenten Potenziale der beschäftigten Mitarbeiter, wie man ihn über die ähnlich eine Rating erstellte Wissenbilanz erhalten kann, fehlt.

Weitere Informationen:
Wissensbilanz via Unternehmensentwicklung - http://www.uvis.de/uvis4300.htm
UVIS-Chronik - http://www.uvis.de/uvis1305.htm

Mittwoch, 31. Juli 2019

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 07/2019

Ausblicke aus dem Monatsbericht des BMWI

- Die Konjunktur bleibt gespalten. Der schwachen Industriekonjunktur steht eine solide Entwicklung der Dienstleistungen gegenüber.
- Im April haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe auf niedrigem Niveau stabilisiert, während die Produktion in der Industrie stark zurückgefahren wurde.
- Im Baugewerbe setzt sich die gute Konjunktur fort.
- Nach dem umsatzstarken ersten Quartal sind die Umsätze im Einzelhandel im April stark zurückgegangen.
- Die Exporte nehmen im April stark ab. Die Importe verringern sich etwas weniger stark.
- Der Anstieg bei der Beschäftigung setzt sich mit der geringen Dynamik der letzten Monate fort.
- Die Arbeitslosigkeit nahm im Mai zu. Ein Sondereffekt, aber auch die konjukturelle Verlangsamung wirkten sich aus.
- Die Konjunkturabkühlung spiegelt sich in einer gedämpften Preisentwicklung wider.
- Der Rohölpreis fällt Anfang Juni 2019 um fast 15 Prozent.
- Die EZB beabsichtigt die europäischen Leitzinsen über das Jahr 2019 hinaus auf ihrem historischen Tiefstand zu belassen.
- Die Inflation in der Eurozone ging im Mai auf 1,2% zurück.

Quelle: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik